Fotowochenenden in Frankreich

Tag 1 – Mittwoch 30. Mai

Der hier beschriebene Ablauf ist ein ungefährer Ablauf, der sich je nach Gegebenheiten und Wünschen der Teilnehmer ändern kann und soll. Er ist also eher als “roter Faden” und “Inspiration” denn als unumstößliche “To-Do-Liste” zu sehen….

  • Ihr Zug – der Thalys – fährt um 8:44 von Köln Hauptbahnhof ab. Die Tickets haben Sie vorher per Post bekommen und sind im Reisepreis enthalten.
  • Ankunft Paris : 11:59. Ich erwarte Sie bereits am Bahnsteig. Schnell geht es zum Auto, da wir mit unserem Kleinbus am Hauptbahnhof nur ein paar Minuten stehen bleiben dürfen.
  • Durch das Gewühl der französischen Hauptstadt geht es in Richtung Norden, doch schon nach knapp 20 Minuten legt sich der Verkehr etwas. Weitere 10 Minuten später verlassen wir die Autobahn und nehmen eine der schnurgeraden Nationalstraßen für die Frankreich so bekannt ist. Plötzlich sind wir fast allein auf der Landstraße.
  • Eine knappe Stunde nach Ihrer Ankunft in Frankreich haben wir auch schon unser erstes Ziel erreicht: „Magny-en-Vexin“. Das Dorf ist heute ein eher verschlafenes Nest – sympathisch und idyllisch – aber sonst ist hier wenig los. Dass das nicht immer so war, bezeugt die Kirche „Église Notre-Dame-de-la-Nativité“ deren Wurzeln bis in das Jahr 1490 zurück reichen. Nach einem kurzen Spaziergang durch das Dorf – vorbei am Bäcker – packen wir unsere Picknick Kiste aus dem Auto und machen es uns gemütlich. Zum frischen Brot gibt es mindestens zwei der drei berühmten „C“ der Normandie – „Camembert“ und „Cidre“. Das dritte „C“ – den „Calvados“ – heben wir uns dann doch lieber noch für später auf.
  • Wir verlassen nun die Nationalstraße und nach einer knappen halben Stunde sind wir in „Giverny“ angekommen. Dass wir nicht die einzigen sind, die diesen Ort besuchen wollen, lassen uns die Busse voll asiatischer Touristen vermuten. Aber dennoch: ein Besuch von Monets Haus und vor allem seinen Gärten, die er speziell anlegen ließ um seine Bilder malen zu können, wollen wir uns nicht entgehen lassen!
  • Im nah gelegenen „Vernon“ machen wir am frühen Abend halt, um die kleine gotische Kirche zu besichtigen und um in einem der vielen Restaurants zu Abend zu Essen. (Nicht im Reisepreis enthalten)
  • Nach einer knappen halben Stunde Autofahrt sind wir an unserer ersten Gästeunterkunft angekommen: dem „Château de Boscherville“.

    Im Dunkel können wir nicht viel von diesem um 1601 erbauten Mini-Schloss erkennen – die Schlossführung muss bis morgen warten. Jetzt geht es erst einmal auf die Zimmer. Die werden sie dafür um so mehr begeistern, sind sie doch alle eingerichtet, als befänden wir uns in der Zeit um 1920. Müde fallen Sie in Ihr Himmelbett, machen das Licht aus und träumen von einem Leben als Adeliger…

    Der Rosengarten von Claude Monet

    Der Rosengarten von Claude Monet